06.11.2017

Maklerprovision: Diese Regeln gelten

Sicherlich haben Sie schon von der Maklergebühr gehört. Es herrschen viele Vorurteile und Immobilieninteressenten gehen von falschen Tatsachen aus. Wir räumen mit den Gerüchten auf und zeigen Ihnen, was wirklich erlaubt ist und worauf Sie achten sollten.

Was ist eine Maklerprovision?

Ein Makler erhält für seine erfolgreiche Arbeit einer vermittelten Immobilie ein Honorar. Dies wird Provision oder Courtage genannt. Dabei kann es sich um Vermietung, Verkauf oder Kauf handeln.

Wer übernimmt bei Mietobjekten die Maklergebühr?

Seit dem 01. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip. Dieses sagt aus, dass derjenige, der den Makler beauftragt, für seine Bezahlung zuständig ist.

  • Wollen Sie zum Beispiel eine Wohnung vermieten und beauftragen einen Makler für die Hilfe bei der Vermittlung? Dann zahlen Sie die Courtage.
  • Sind Sie hingegen auf der Suche und wollen die Hilfe eines Maklers, bezahlen Sie ihn ebenfalls. Achten Sie darauf, dass er Ihnen bei Ihrer Suche nicht ein Objekt anbietet, dass er bereits in seinem Bestand hat. Dann gilt dies nicht als Suche und Sie sind ihm keine Provision schuldig!

Verstößt Ihr Makler gegen das Bestellerprinzip, droht Ihm ein hohes Bußgeld – vorausgesetzt, er wird belangt. Eine Ausnahme gilt bei der Vermietung von Gewerberäumen. Hier findet das Bestellerprinzip keine Anwendung.

Wer zahlt bei Kaufobjekten die Provision?

Je nach Region verläuft die Zahlung anders. Üblicherweise teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklergebühr. In Ballungsräumen kann es dazu kommen, dass der Käufer die gesamte Gebühr übernimmt. Anders ist es in Gebieten mit wenig Nachfrage, wo oft der Verkäufer die Provision zahlt.

Provisionszahlung erst nach Vertragsabschluss

Der Makler wird nicht nach Aufwand entlohnt, sondern für einen Vertragsabschluss zwischen zwei Parteien. Ist die Vermittlung zwischen Mieter und Vermieter oder Käufer und Verkäufer gelungen, ist die Provision fällig. Ein seriöser Makler kann seine Tätigkeit nachweisen und verlangt erst nach Abschluss – meist nach Übergabe der Immobilie – die Maklergebühr.

  • Wird bei einem Mietverhältnis der Mietvertrag bloß fortgesetzt, verlängert oder erneuert, entfällt der Anspruch auf Zahlung. Dies gilt auch für den Sozialwohnungsbau.
  • Steht der Makler mit der Immobilie in Verbindung, beispielsweise als Eigentümer, ist es nicht erlaubt, dass er Provision verlangt.

Wie hoch ist eine Provision?

  • Bei Mietverträgen liegt die Provision in der Regel bei 2,38 Monatskaltmieten.
  • Bei Kaufverträgen ist die Provision grundsätzlich frei verhandelbar und richtet sich nach den regionalen Gewohnheiten. Informieren Sie sich vor einer Vereinbarung mit einem Makler über die übliche Höhe in Ihrer Gegend.

Fazit

Gehen Sie auf keine Zusatzzahlungen, Ausnahmeregelungen oder Servicegebühren ein. Bezahlen Sie Ihren Makler nur dann, wenn er tatsächlich für die Vermittlung und den Abschluss eines Vertrages ausschlaggebend war. Alles andere ist unzulässig.

ist ein Unternehmen der PlanetHome Group GmbH und auf die Vermittlung von Baufinanzierungen und Ratenkrediten mit nahezu allen Banken, Versicherungen und Bausparkassen in Deutschland spezialisiert. Mit mehr als 600 Mitarbeitern an mehr als 80 Standorten in Deutschland und Österreich ist die PlanetHome Group einer der führenden Dienstleister rund um die Immobilie. In der Baufinanzierung hat PlanetHyp seit Gründung im Jahr 2000 mehr als 85.000 zufriedenen Kunden zum Eigenheim verholfen. Mit über 1 Milliarde vermittelten Darlehensvolumen in 2016 gehört PlanetHyp zu den größten unabhängigen Immobilienfinanzierern und ist mehrfach ausgezeichnet (u.a. als bester Baufinanzierer). Diese langjährige Beratungserfahrung, der Einsatz modernster Technologien sowie ein Team, das Baufinanzierung so unbürokratisch und individuell wie möglich gestaltet, macht unsere Beratungsleistung besonders erfolgreich.

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