15.05.2017

Immobilienblase aufgrund steigender Immobilienpreise möglich

Die Preise für Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien steigen in Deutschland stetig an. Bei einer Rede beim Institut für Bank- und Finanzgeschichte warnte Andreas Dombret, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank, vor einer möglichen kommenden Immobilienblase. „Machen wir gerade wieder den gleichen Fehler wie vor 2008? Verkennen wir, dass sich auf den Immobilienmärkten Risiken zusammenbrauen?“, sagte Dombret in Frankfurt, und machte deutlich, dass die Ampel auf gelb steht.

Damals war es in den USA zu einer Immobilienblase gekommen, die im September 2008 endgültig platzte. Die US-Hypothekenbank Lehman Brothers ging an diesem Tag pleite. Hunderttausende US-Amerikaner verloren ihre Häuser, und die ganze Welt hielt den Atem an. Weltweit verloren Banken Geld, weil sie in die Subprime-Kredite investiert hatten. Nie mehr sollte eine solche Immobilienkrise kommen, und global zu einer nochmaligen oder noch schlimmeren Krise führen.

Immobilienpreise steigen inzwischen schneller an

Die Preise für Immobilien sind in Deutschland seit 2010 im Durchschnitt um fast ein Drittel gestiegen. Besonders dramatisch zeigt sich dabei, dass die Immobilienpreise in 2016 noch mehr anzogen haben, als dies schon 2015 der Fall war.

Doch nicht nur die Immobilienpreise selbst sind relevant, wenn es um eine die Finanzstabilität gefährende Immobilienblase geht. Drei Faktoren müssen vorhanden sein, um tatsächlich die Ampel auf rot stellen zu lassen.

Der Preisanstieg bei den Immobilien kann durch „die volkswirtschaftliche Lage nicht mehr oder nur noch unzureichend erklärt werden kann“, so Dombret. Als zweiter Faktor ist ein übermäßiges Volumen an Immobilienfinanzierungen zu sehen. Dies war einer der Punkte, welche bei der Immobilienblase in den USA damals zum Tragen kam.

Vergabestandards bei Immobilienkrediten wichtig

Auch der dritte Faktor ist wichtig, und zeigte sich bei der US-Immobilienkrise in den Jahren 2007 und 2008 sehr deutlich. Die Banken lockerten damals ihre Standards bei der Kreditvergabe, damit sie von den boomenden Immobilienmärkten profitieren konnten. Es wurden haufenweise so genannte Subprime-Kredite, Kredite an Geringverdiener, die sich im Normalfall überhaupt kein Haus hätten leisten können.

Noch sind die drei Faktoren nicht eingetroffen. Sollte dies jedoch der Fall sein, würde die Ampel auf Rot stehen. Vor allem in den Ballungsräumen kann es dann ganz schnell zu einer Immobilienblase kommen. Dann wäre auch unsere Finanzstabilität in Gefahr, was im Moment noch nicht der Fall ist.

ist ein Unternehmen der PlanetHome Group GmbH und auf die Vermittlung von Baufinanzierungen und Ratenkrediten mit nahezu allen Banken, Versicherungen und Bausparkassen in Deutschland spezialisiert. Mit mehr als 600 Mitarbeitern an mehr als 80 Standorten in Deutschland und Österreich ist die PlanetHome Group einer der führenden Dienstleister rund um die Immobilie. In der Baufinanzierung hat PlanetHyp seit Gründung im Jahr 2000 mehr als 85.000 zufriedenen Kunden zum Eigenheim verholfen. Mit über 1 Milliarde vermittelten Darlehensvolumen in 2016 gehört PlanetHyp zu den größten unabhängigen Immobilienfinanzierern und ist mehrfach ausgezeichnet (u.a. als bester Baufinanzierer). Diese langjährige Beratungserfahrung, der Einsatz modernster Technologien sowie ein Team, das Baufinanzierung so unbürokratisch und individuell wie möglich gestaltet, macht unsere Beratungsleistung besonders erfolgreich.

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