22.11.2016

Die Zinsbindung bei der Baufinanzierung – eine wichtige Entscheidung

Bei der Finanzierung von Hauskauf und Hausbau spielt die Zinsbindung eine große Rolle. Die Dauer der Zinslaufzeit gibt vor, nach wie vielen Jahren eine Anschlussfinanzierung erforderlich wird. Nun gibt es keine allgemeine „Regel“, wonach die Zinsbindung so lange oder so kurz sein sollte. Denn: die Entscheidung für eine Zinsbindung sollte möglichst immer im Zusammenhang mit der Entwicklung der Zinsniveaus fallen.

Dieses Niveau kann unterschiedlich sein. Es kann stagnieren, es kann auf steigende Zinsen hinweisen, oder auf fallende Zinsen. Es ist deshalb empfehlenswert, abhängig von der Zinsentwicklung die Zinsbindung zu wählen.

Zinsbindung in einer Niedrigzinsphase

Aktuell befinden wir uns in einer Phase der niedrigen Zinsen. Das bedeutet für künftige Kreditnehmer zugleich, die Niedrigzinsphase für sich zu nutzen, und eine möglichst lange Zinsbindung abzuschließen.

Zwar sind Zinsbindungen von 15, 20 oder 30 Jahren auf den ersten Blick natürlich teurer als Zinsbindungen von 5 oder 10 Jahren. Genau dieses etwas höhere Zinsen zahlen, das ist genau das, was sich später rechnet.

Die Anschlussfinanzierung muss viel später abgeschlossen werden, ist viel kürzer, oder sogar gar nicht erforderlich. Wer hingegen aufgrund der möglichen Zinsen von unter 1,00 Prozent p.a. nur eine kurze Zinsbindung abschließt, wird voraussichtlich in einigen Jahren weit höhere Zinsen für seine Anschlussfinanzierung bezahlen müssen.

Zinsbindung bei steigenden oder sinkenden Zinsen

Das heißt: ist davon auszugehen, dass sie Zinsen für die Baufinanzierung in den Folgejahren nach Kreditaufnahme steigen werden, lohnt sich eine möglichst lange Zinsbindung. Anders sieht die Lage natürlich natürlich aus, wenn von einem sinkenden Zinsniveaus auszugehen ist.

Bei sinkenden Zinsen ist eine möglichst kurze Zinsbindung meist die bessere Wahl bei einer Immobilienfinanzierung. Damit werden die jeweils geltenden Zinsen nur für kurze Zeit gezahlt. In der Anschlussfinanzierung ist hingegen mit niedrigeren Zinsen zu rechnen.

Und was ist mit dem variablen Zinssatz?

Neben Baufinanzierungen mit verschiedenen Zinsbindungen kann auch ein variabler Zinssatz gewählt werden. Dies mag in Zeiten sehr niedriger Zinsen eine feine Sache sein, aber nur auf den ersten Blick.

Da der Zinssatz variabel ist, kann er sich jederzeit, das heißt, von heute auf morgen, ändern. Eine Planbarkeit bei der Finanzierung ist so nicht gegeben. Die Zinsen können innerhalb kurzer Zeit deutlich steigen, und die Immobilienfinanzierung dadurch erheblich teurer machen.

Fazit:

Die Wahl der richtigen Zinsbindung ist eine wichtige Entscheidung, wenn es um die Finanzierung von Wohneigentum geht. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Baufinanzierung oder einen Immobilienkredit handelt. Bei der Wahl der Zinslaufzeit ist die weiter zu erwartende Zinsentwicklung wichtig.

Unsere Experten von PLANETHYP beraten Sie gerne hinsichtlich Ihrer Möglichkeiten bei der Immobilienfinanzierung.

ist ein Unternehmen der PlanetHome Group GmbH und auf die Vermittlung von Baufinanzierungen und Ratenkrediten mit nahezu allen Banken, Versicherungen und Bausparkassen in Deutschland spezialisiert. Mit mehr als 600 Mitarbeitern an mehr als 80 Standorten in Deutschland und Österreich ist die PlanetHome Group einer der führenden Dienstleister rund um die Immobilie. In der Baufinanzierung hat PlanetHyp seit Gründung im Jahr 2000 mehr als 85.000 zufriedenen Kunden zum Eigenheim verholfen. Mit über 1 Milliarde vermittelten Darlehensvolumen in 2016 gehört PlanetHyp zu den größten unabhängigen Immobilienfinanzierern und ist mehrfach ausgezeichnet (u.a. als bester Baufinanzierer). Diese langjährige Beratungserfahrung, der Einsatz modernster Technologien sowie ein Team, das Baufinanzierung so unbürokratisch und individuell wie möglich gestaltet, macht unsere Beratungsleistung besonders erfolgreich.

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