18.04.2018

Regenwassernutzung auf dem eigenen Grundstück

Regenwasser zu nutzen bringt Ihnen enorme Einsparung bezüglich des Trinkwasserverbrauchs. Über 122 Liter Trinkwasser verbraucht ein Mensch täglich. Zum Kochen oder Trinken nutzen wir es jedoch am wenigsten. Vor allem bei der Toilettenspülung und der Waschmaschine findet sich viel Einsparpotential. Haben Sie einen großen Garten, ist die Regenwassernutzung auch für Sie von Vorteil. Wir zeigen Ihnen worauf Sie achten müssen.

Regenwasser für die Gartenbewässerung

Besonders bei großen Gärten ist das Wässern aus einer Regentonne in den Sommermonaten vorteilhaft. Achten Sie bei der Wahl der Tonne darauf, dass diese frostfest ist. Je nach Fassungsvermögen erhalten Sie bereits für 30 - 40 Euro eine gute Regentonne. Kindersicher ist die Tonne, wenn Sie sie mit einem Gitter oder Deckel fest verschließen. Das Einsenken der Tonne in den Boden ist nicht empfohlen.

Regenwasser im Haushalt benutzen

Für die WC-Spülung, die in einem 4-köpfigen Haushalt circa 33 Liter Wasser am Tag für die Spülgänge verbraucht, bietet sich die Nutzung des Regenwassers sehr an. Wenn Sie zudem weiches Regenwasser haben, ist die Nutzung für die Waschmaschine kein Problem. Damit Sie das Regenwasser nutzen dürfen, ist eine Regenwassernutzungsanlage von Belang.

Aufbereitung durch eine Regenwassernutzanlage

Wichtig ist eine fachgerecht installierte Anlage, die Sie beim Wasserversorger sowie Gesundheitsamt anmelden. Geeignet ist eine solche Anlage vor allem für schräge und große Dächer, um genügend Regenwasser zu sammeln. Aufstellen dürfen Sie die Anlage im Keller oder außerhalb des Erdreichs. Ob sich eine Anlage für Sie lohnt, hängt sowohl von der Anzahl der Personen im Haushalt ab sowie der zu erwartenden Regenmenge im Jahr und der Dachfläche. Der Wasserspeicher besteht aus Kunststoff oder Beton. Beachten Sie, dass der Tank lichtundurchlässig sein muss, damit sich keine Algen bilden. Zusätzlich gibt es ein Rohr- und Filtersystem sowie eine Pumpe. Trink- und Regenwasserkreislauf dürfen nicht miteinander verbunden sein. Die Kosten einer Anlage belaufen sich auf circa 3000 – 5000 Euro.

Verhalten bei Regen- und Trockenperioden

Fällt zu viel Regen aus den Wolken, muss ein Überlauf bei Ihrer Regenwassernutzungsanlage vorhanden sein. In trockenen Perioden muss die Anlage jedoch mit Trinkwasser aufgefüllt werden können, damit Ihr WC und sonstige angeschlossene Geräte, weiterhin Wasser zur Verfügung haben.

Kritik

Oft reicht die Regenwassernutzungsanlage nicht aus, um den gesamten Haushalt mit Brauchwasser zu versorgen. Eine Anlage mit Brauchwasser und eine Anlage mit Trinkwasser zu installieren bringt jedoch doppelte Kosten. Das gesammelte Regenwasser des Dachs kann außerdem Schadstoffe durch Abtragung in die Zisterne leiten. Für die Umwelt ist eine solche Anlage ein großer Vorteil. Aus wirtschaftlicher Sicht rechnet sie sich meistens nicht. Als Bewässerung für den Garten kann das Regenwasser jedoch hervorragend eingesetzt werden.

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